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Alles paletti?
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Das Rheinische gilt gemeinhin als sprachlicher Schmelztiegel und Beweis für gelungene Integration. Wörter wie "Fisematenten", "Fisternöll" und "Kumpel" sind angeblich sprachliche Zeugen der Verbrüderung von napoleonischen Soldaten mit Rheinländerinnen und der Solidarität der Berg arbeiter im Ruhrpott mit polnischen Migranten. Peter Honnen begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser weit verbreiteten Mythen von rheinischer Toleranz und Offenheit. Was er findet, sind mittelalterliche Sprachinseln und aktuelle Dialektinseln als Ergebnis von Ausgrenzung. Er stößt auf französische Lehnwörter als Spielball politischer Sprachmoden, eine Ruhrgebietssprache ganz ohne polnisches Erbe und eine Fülle von jiddischen Lehnwörtern, die jedoch kaum als Zeugnisse für ein Miteinander taugen. Alles paletti? ist deshalb zweierlei: die erste Geschichte der vielen Migrantensprachen im Rheinland von der Antike bis heute und eine notwendige Klarstellung. Veröffentlichung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.

Anbieter: buecher
Stand: 19.10.2020
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Das Rheinische gilt gemeinhin als sprachlicher Schmelztiegel und Beweis für gelungene Integration. Wörter wie "Fisematenten", "Fisternöll" und "Kumpel" sind angeblich sprachliche Zeugen der Verbrüderung von napoleonischen Soldaten mit Rheinländerinnen und der Solidarität der Berg arbeiter im Ruhrpott mit polnischen Migranten. Peter Honnen begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser weit verbreiteten Mythen von rheinischer Toleranz und Offenheit. Was er findet, sind mittelalterliche Sprachinseln und aktuelle Dialektinseln als Ergebnis von Ausgrenzung. Er stößt auf französische Lehnwörter als Spielball politischer Sprachmoden, eine Ruhrgebietssprache ganz ohne polnisches Erbe und eine Fülle von jiddischen Lehnwörtern, die jedoch kaum als Zeugnisse für ein Miteinander taugen. Alles paletti? ist deshalb zweierlei: die erste Geschichte der vielen Migrantensprachen im Rheinland von der Antike bis heute und eine notwendige Klarstellung. Veröffentlichung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.

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Zweierlei Weltkriege?
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Zweierlei Weltkriege? ab 53 EURO Kriegserfahrung deutscher Soldaten in Ost und West 1939 bis 1945. Auflage 2011

Anbieter: ebook.de
Stand: 19.10.2020
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Das Rheinische gilt gemeinhin als sprachlicher Schmelztiegel und Beweis für gelungene Integration. Wörter wie "Fisematenten", "Fisternöll" und "Kumpel" sind angeblich sprachliche Zeugen der Verbrüderung von napoleonischen Soldaten mit Rheinländerinnen und der Solidarität der Berg arbeiter im Ruhrpott mit polnischen Migranten. Peter Honnen begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser weit verbreiteten Mythen von rheinischer Toleranz und Offenheit. Was er findet, sind mittelalterliche Sprachinseln und aktuelle Dialektinseln als Ergebnis von Ausgrenzung. Er stößt auf französische Lehnwörter als Spielball politischer Sprachmoden, eine Ruhrgebietssprache ganz ohne polnisches Erbe und eine Fülle von jiddischen Lehnwörtern, die jedoch kaum als Zeugnisse für ein Miteinander taugen. Alles paletti? ist deshalb zweierlei: die erste Geschichte der vielen Migrantensprachen im Rheinland von der Antike bis heute und eine notwendige Klarstellung. Veröffentlichung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.

Anbieter: Dodax
Stand: 19.10.2020
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Deutschland, Deutschland über alles
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"Deutschland, Deutschland über alles" gehört zu den meistgelesenen politischen Büchern. Kurt Tucholskys Bestseller von 1929, ein pointierter Blick auf Nation und Gesellschaft, wurde 2006 von dem Journalisten Timo Rieg erstmals neu editiert. Nun erscheint eine erweiterte und erneut aktualisierte Fassung, die den politischen Tucholsky zeigt.Das Original von 1929 versammelt Essays von Kurt Tucholsky, die sich mit Politik und Gesellschaft, Leben und Befindlichkeit des damaligen Deutschlands befassen. Entstanden sind diese Essays im künstlerischen Zusammenspiel mit Fotomontagen John Heartfields. Somit war "Deutschland, Deutschland über alles" zweierlei: ein modernes Buch, da es erstmals die Wirkung von Bildern einbezog, und ein zeitloses Werk, da viele Beobachtungen Tucholskys weit über den Horizont seiner Zeit hinaus reichen.Diesem Ansatz ist die vorliegende Neufassung verpflichtet. So war bewusst keine möglichst getreue Rekonstruktion des Originals beabsichtigt. Vielmehr wurden nur die Texte ausgewählt, die auch in unserer Zeit noch oder wieder zum Leser sprechen. Sie sind ergänzt um weitere Essays und Kommentare, die Tucholsky an anderer Stelle veröffentlichte. Somit macht diese Neufassung den politischen Publizisten Kurt Tucholsky und seine Kritik in der Gegenwart hörbar.In gleicher Absicht wurden einige wenige Bilder des Originals um eine kleine, treffende Auswahl aktueller Fotos und Dokumente ergänzt: der ursprüngliche Ansatz, Bild und Text zu verknüpfen, wird somit in seiner Wirkung deutlich - aber ein regelrechtes Bilderbuch zur Nation, wie es das Original sein wollte, wirkte im Zeitalter des Fernsehens komisch. Im Ganzen also präsentiert die Neufassung von "Deutschland, Deutschland über alles": einen Kurt Tucholsky für die Berliner Republik, frisch illustriert.Inhaltlich ist die Neufassung gegliedert nach wichtigen Anliegen Kurt Tucholskys: vor allem das Land und seine Herrscher, Militär und Justiz.Bevormundung des Bürgers, Regelungswahn, Eitelkeit der Herrschenden sind immer wiederkehrende Themen Kurt Tucholskys. Eine Auswahl seiner Kommentierungen hierzu findet sich in den beiden Kapiteln "Das Land" und "Die Herrscher", vielleicht besonders eindrücklich wird das im neu aufgenommenen Essay "Die Beamtenpest". Die deutschen Untugenden verfolgt Tucholsky bis in den Alltag, so schreibt er über den "Verkehr" in Deutschland: "Es ist organisierte Rüpelei. (.) Das kommt daher, dass die Deutschen sich einbilden, man könne eine Sache zu Ende organisieren. Das kann man eben nicht."Besonders quälte Kurt Tucholsky das Auftreten von Militär und Justiz in Deutschland - nach einem Krieg mit Millionen Toten, vor einem sich ankündigenden Unrechtsregime. Im Kapitel "Die Justiz" wird Tucholskys Unbehagen deutlich, das auch in einer gefestigten Republik heute diskussionswürdig ist: Tucholsky fragt nach den Zielen des Strafrechts, forderte Öffentlichkeit auch der Vor-Verfahren (z.B. zur Anordnung von Untersuchungshaft), bemängelt die Selbstselektion einer "Richterkaste" und wirbt für eine bessere journalistische Kontrolle der Justiz.Auch die Anfragen des pazifistischen Weltkriegs-Veteranen Tucholsky an das Militär sind heute noch von Brisanz. Mit seinem berühmten Ausspruch "Soldaten sind Mörder" befasste sich nicht nur die Weimarer Justiz, sondern regelmäßig auch das Bundesverfassungsgericht. In der Neufassung sind Auszüge der letzten Karlsruher Gerichtsentscheidung ebenso veröffentlicht wie ein Foto, das die Störung eine Bundeswehr-Gelöbnis-Feier durch einen Demonstranten mit der Parole "Tucholsky hat recht" zeigt.Einige der persönlichsten Texte Kurt Tucholskys sind in den Abschnitten "Deutsche Freiheit" und "Die Menschen" versammelt, sie zeigen die Spannung in Tucholskys Werk: so in seinem fast schon beschwörenden Gedicht "An das Publikum", das ihn nicht verstehen wollte, so in der bitter-komischen Satire "Der Mensch", die als Schüleraufsatz daher kommt, so in der beeind

Anbieter: Dodax
Stand: 19.10.2020
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Das Rheinische gilt gemeinhin als sprachlicher Schmelztiegel und Beweis für gelungene Integration. Wörter wie »Fisematenten«, »Fisternöll« und »Kumpel« sind angeblich sprachliche Zeugen der Verbrüderung von napoleonischen Soldaten mit Rheinländerinnen und der Solidarität der Berg arbeiter im Ruhrpott mit polnischen Migranten. Peter Honnen begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser weit verbreiteten Mythen von rheinischer Toleranz und Offenheit. Was er findet, sind mittelalterliche Sprachinseln und aktuelle Dialektinseln als Ergebnis von Ausgrenzung. Er stösst auf französische Lehnwörter als Spielball politischer Sprachmoden, eine Ruhrgebietssprache ganz ohne polnisches Erbe und eine Fülle von jiddischen Lehnwörtern, die jedoch kaum als Zeugnisse für ein Miteinander taugen. Alles paletti? ist deshalb zweierlei: die erste Geschichte der vielen Migrantensprachen im Rheinland von der Antike bis heute und eine notwendige Klarstellung. Veröffentlichung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.

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Das Rheinische gilt gemeinhin als sprachlicher Schmelztiegel und Beweis für gelungene Integration. Wörter wie »Fisematenten«, »Fisternöll« und »Kumpel« sind angeblich sprachliche Zeugen der Verbrüderung von napoleonischen Soldaten mit Rheinländerinnen und der Solidarität der Berg arbeiter im Ruhrpott mit polnischen Migranten. Peter Honnen begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln dieser weit verbreiteten Mythen von rheinischer Toleranz und Offenheit. Was er findet, sind mittelalterliche Sprachinseln und aktuelle Dialektinseln als Ergebnis von Ausgrenzung. Er stößt auf französische Lehnwörter als Spielball politischer Sprachmoden, eine Ruhrgebietssprache ganz ohne polnisches Erbe und eine Fülle von jiddischen Lehnwörtern, die jedoch kaum als Zeugnisse für ein Miteinander taugen. Alles paletti? ist deshalb zweierlei: die erste Geschichte der vielen Migrantensprachen im Rheinland von der Antike bis heute und eine notwendige Klarstellung. Veröffentlichung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte.

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